Fahrschule 26
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B

PKW · ab 18 Jahren

Klasse B: Auto

Der klassische PKW-Führerschein. Berechtigt zum Führen von Kraftfahrzeugen bis 3.500 kg zulässige Gesamtmasse mit bis zu 8 Sitzplätzen außer dem Fahrersitz.

Was du bekommst

  • Schaltwagen oder Automatik (B197) wählbarDu entscheidest, worauf du lernst. Wechseln geht auch noch mitten in der Ausbildung.
  • Geprüft wirst du auf dem Auto, auf dem du gelernt hastAm Prüfungstag sitzt du nicht zum ersten Mal in diesem Fahrzeug. Das nimmt einen Teil der Aufregung.
  • Theorie- und Praxisplan flexibel mit dir abgestimmtWir legen die Termine um Schule, Ausbildung oder Schicht herum. Sag uns einfach, wann du kannst.

Theorie & Praxis

Grundstoff Theorie
12 Doppelstunden6 Doppelstunden, wenn du schon eine Fahrerlaubnis hast (§ 4 Abs. 3 FahrschAusbO)
Zusatzstoff Theorie
2 Doppelstunden
Praxis
Pflichtfahrten gemäß FahrschAusbO: 5× Überland, 4× Autobahn, 3× Dunkelheit. Anzahl der Übungsstunden hängt von deinem Fortschritt ab. Wir lehren bis du sicher bist.

Was in jeder einzelnen Doppelstunde drankommt, steht auf Theoriethemen B. Wann welches Thema läuft, zeigt der Theorieplan.

Du hast wenig Zeit? Dann geht das auch am Stück: Im Intensivkurs für die Klasse B liegen Theorie und Praxis in zwei Wochen hintereinander statt über Monate verteilt.

Was du mit der Klasse B fahren darfst

FeV § 6

Die Klasse B ist der Führerschein, den die meisten meinen, wenn sie „Führerschein“ sagen. Er gilt für Autos bis 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse, und außer dir dürfen höchstens acht Personen mitfahren. Das deckt praktisch jeden normalen Pkw ab, vom Kleinwagen bis zum großen Kombi.

Beim Anhänger wird es kurz technisch, deshalb der Reihe nach: Bis 750 kg darfst du immer ziehen. Ist der Anhänger schwerer, muss die Kombination aus Auto und Anhänger zusammen unter 3.500 kg bleiben. Reicht dir das nicht, gibt es B96 und BE.

Zwei Klassen sind automatisch mit drin, ohne dass du etwas extra machen musst: AM für Roller bis 45 km/h und L für langsame Zugmaschinen. Und wer die Klasse B fünf Jahre hat, kommt über die Schlüsselzahl B196 an 125er-Motorräder, ohne neue Prüfung.

Was du mitbringen musst

FeV §§ 10, 11, 12, 19

Anmelden kannst du dich bei uns schon mit 16,5 Jahren. Das ist Absicht: Theorie, Sehtest und der Antrag bei der Führerscheinstelle brauchen Vorlauf, und wer früh anfängt, hat die Papiere beisammen, wenn er fahren darf.

Der Antrag läuft über die Führerscheinstelle im Kreis Mettmann. Plane dafür lieber ein paar Wochen mehr ein als zu wenig, die Prüfung darfst du erst machen, wenn dein Antrag durch ist. Welche Unterlagen dazugehören, gehen wir bei der Anmeldung mit dir zusammen durch.

Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs kannst du unabhängig von uns erledigen. Beides ist einmalig, beides ist schnell abgehakt, und beides brauchst du, bevor der Antrag rausgeht.

Die Ausbildung: was fest vorgeschrieben ist

FahrschAusbO § 4 und Anlage 4

Ein Teil deiner Ausbildung steht im Gesetz und ist für jede Fahrschule in Deutschland gleich. Der andere Teil bist du.

Fest sind der Theorieunterricht und die Sonderfahrten. Die Theorie besteht aus zwölf Doppelstunden Grundstoff, den jede Klasse hört, plus zwei Doppelstunden speziell für den Pkw. Eine Doppelstunde dauert 90 Minuten. Bei uns läuft die Theorie im Block: sieben Abende in zwei Wochen, an jedem Abend zwei Themen. Danach hast du alle gehört.

Die Sonderfahrten sind zwölf Fahrstunden zu je 45 Minuten, die jeder fahren muss, auch das Naturtalent. Dazu kommen die Übungsstunden, und die sind nicht vorgeschrieben, weil niemand vorher weiß, wie viele du brauchst. Wir fahren, bis du sicher bist, und sagen dir ehrlich, wann das so weit ist.

Die beiden Prüfungen

FeV Anlage 7

Geprüft wird zweimal, und beide Prüfungen nimmt in Nordrhein-Westfalen der TÜV ab.

Die Theorieprüfung machst du am Computer. Sie besteht aus 30 Fragen, die je nach Bedeutung unterschiedlich viele Punkte wert sind. Zehn Fehlerpunkte sind erlaubt. Es gibt aber eine zweite Regel, die viele übersehen: Wer zwei der schwersten Fragen falsch hat, ist durchgefallen, auch mit nur zehn Fehlerpunkten.

Die praktische Prüfung dauert 55 Minuten, davon bist du mindestens 30 Minuten selbst am Steuer. Der Rest ist Vorbereitung, Fahrzeugkontrolle und das Gespräch danach. Gefahren wird auf dem Auto, auf dem du gelernt hast.

Automatik oder Schalter?

Du musst dich nicht zwischen „einfacher lernen“ und „mehr dürfen“ entscheiden. Es gibt beides, und der Unterschied ist wichtig genug, dass wir ihn kurz auseinandernehmen.

Bei B78 lernst und prüfst du auf Automatik und darfst danach auch nur Automatik fahren. Bei B197 lernst du ebenfalls auf Automatik und wirst auch darauf geprüft, machst vorher aber zusätzlich Schaltstunden. Das Ergebnis ist der ganz normale B-Führerschein ohne Einschränkung.

Wir beraten dich dazu, bevor du dich festlegst, nicht danach.

Nach der Prüfung: zwei Jahre Probezeit

StVG § 2a

Mit dem Führerschein beginnt die Probezeit. Sie dauert zwei Jahre, weil in den ersten Monaten am Steuer am meisten passiert.

Baust du in dieser Zeit Mist, hängt die Folge davon ab, wie schwer der Verstoß war. Bei einem schwerwiegenden oder zwei leichteren Verstößen wird ein Aufbauseminar fällig, und die Probezeit verlängert sich um zwei Jahre. Das Seminar bieten wir an, nicht schön, aber machbar.

Wer mit BF17 anfängt, hat einen Startvorteil: Die Probezeit läuft dann schon während der Begleitphase mit.

Und jetzt?

Wenn B für dich passt, ist die Voranmeldung in zwei Minuten erledigt. Wenn du noch unsicher bist, sag uns kurz, was du vorhast. Dann sortieren wir das gemeinsam.

Häufige Fragen

Was uns zur Klasse B am häufigsten gefragt wird. Steht deine Frage nicht dabei, melde dich einfach.

Die Kosten setzen sich aus Grundbetrag, Fahrstunden und Prüfgebühren zusammen und hängen von deinem Lerntempo ab. Eine transparente Übersicht findest du auf unserer Preise-Seite oder frag uns einfach direkt.

Du hast die Wahl: klassisch auf Schaltwagen oder auf Automatik. Mit B197 lernst du auf Automatik und darfst trotzdem Schaltwagen fahren, ohne die Beschränkung der reinen Automatikklasse B78.

Mindestalter 18 (oder 16,5 mit BF17), Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs, ein biometrisches Passbild und der Antrag bei der Führerscheinstelle deines Wohnorts. Wir sagen dir bei der Anmeldung genau, was du mitbringen musst.

Ja, solange das Wohnmobil höchstens 3.500 kg zulässige Gesamtmasse hat. Maßgeblich ist der Wert in der Zulassungsbescheinigung, nicht das, was das Fahrzeug gerade wiegt. Viele Mietmodelle liegen genau auf dieser Grenze, beim Beladen also aufpassen. Schwerere Wohnmobile fallen in die LKW-Klassen.

Ja, Theorie und Praxis laufen parallel, die meisten fangen früh mit dem Fahren an. Festgelegt ist nur die Reihenfolge am Schluss: Erst muss die Theorieprüfung bestanden sein, dann darfst du zur praktischen Prüfung. Und zu keiner der beiden kommst du, bevor dein Antrag bei der Führerscheinstelle durch ist.

Nein. Beim Sehtest darfst du Brille oder Kontaktlinsen tragen, geprüft wird dein korrigiertes Sehvermögen. Brauchst du eine Sehhilfe, steht später die Schlüsselzahl 01 in deinem Führerschein. Die ist eine Auflage: Ohne Brille am Steuer fährst du dann nicht mehr regelkonform.

Klasse B

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