Die erste Fahrstunde: was dich wirklich erwartet
Die erste Stunde beginnt dort, wo wenig los ist, im Wohngebiet oder auf einem leeren Parkplatz. Was dort tatsächlich passiert.
3 Min. Lesezeit
Wo es losgeht
Nicht mitten in der Stadt. Die erste Fahrstunde findet dort statt, wo wenig los ist, ein ruhiges Wohngebiet, ein leerer Parkplatz, eine Nebenstraße. Dein Fahrlehrer fährt dorthin, du übernimmst erst danach.
Es gibt keine Situation, in die du geworfen wirst, ohne vorher zu wissen, was zu tun ist.
Was du in der ersten Stunde machst
Der Ablauf ist überall ähnlich, weil er sich bewährt hat:
- Sitz, Spiegel, Lenkrad und Gurt richtig einstellen
- Die Bedienelemente kennenlernen. Pedale, Blinker, Licht
- Anfahren und Anhalten, immer wieder
- Erste Meter geradeaus, dann die ersten Kurven
- Beim Schaltwagen: hoch- und runterschalten
Der Motor geht aus. Das ist normal
Fast jeder würgt in der ersten Stunde ab, beim Schaltwagen mehrfach. Das gehört zum normalen Anfang dazu. Dein Fahrlehrer hat es tausendmal gesehen.
Niemand erwartet, dass du nach sechzig Minuten sauber fährst. Erwartet wird nur, dass du es probierst.
Wenn du nervös bist
Sag es. Ein Fahrlehrer, der weiß, dass du Bammel hast, fängt langsamer an und erklärt mehr. Einer, der es nicht weiß, hält dich vielleicht für desinteressiert.
Wer vor der ersten Stunde richtig Angst hat, findet in unserem Text zur Angst vor der Fahrprüfung einiges, das auch hier hilft.
Was du mitbringen musst
Deinen Sehtest und den Nachweis über den Erste-Hilfe-Kurs brauchst du für die Anmeldung, nicht für die erste Fahrstunde. Zur Stunde selbst brauchst du nur feste Schuhe und Pünktlichkeit.
Was vor dem Start alles zu erledigen ist, steht Schritt für Schritt unter Ablauf.
