Fahrschule 26
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Die erste Fahrstunde: was dich wirklich erwartet

Die erste Stunde beginnt dort, wo wenig los ist, im Wohngebiet oder auf einem leeren Parkplatz. Was dort tatsächlich passiert.

3 Min. Lesezeit

Wo es losgeht

Nicht mitten in der Stadt. Die erste Fahrstunde findet dort statt, wo wenig los ist, ein ruhiges Wohngebiet, ein leerer Parkplatz, eine Nebenstraße. Dein Fahrlehrer fährt dorthin, du übernimmst erst danach.

Es gibt keine Situation, in die du geworfen wirst, ohne vorher zu wissen, was zu tun ist.

Was du in der ersten Stunde machst

Der Ablauf ist überall ähnlich, weil er sich bewährt hat:

  • Sitz, Spiegel, Lenkrad und Gurt richtig einstellen
  • Die Bedienelemente kennenlernen. Pedale, Blinker, Licht
  • Anfahren und Anhalten, immer wieder
  • Erste Meter geradeaus, dann die ersten Kurven
  • Beim Schaltwagen: hoch- und runterschalten

Der Motor geht aus. Das ist normal

Fast jeder würgt in der ersten Stunde ab, beim Schaltwagen mehrfach. Das gehört zum normalen Anfang dazu. Dein Fahrlehrer hat es tausendmal gesehen.

Niemand erwartet, dass du nach sechzig Minuten sauber fährst. Erwartet wird nur, dass du es probierst.

Wenn du nervös bist

Sag es. Ein Fahrlehrer, der weiß, dass du Bammel hast, fängt langsamer an und erklärt mehr. Einer, der es nicht weiß, hält dich vielleicht für desinteressiert.

Wer vor der ersten Stunde richtig Angst hat, findet in unserem Text zur Angst vor der Fahrprüfung einiges, das auch hier hilft.

Was du mitbringen musst

Deinen Sehtest und den Nachweis über den Erste-Hilfe-Kurs brauchst du für die Anmeldung, nicht für die erste Fahrstunde. Zur Stunde selbst brauchst du nur feste Schuhe und Pünktlichkeit.

Was vor dem Start alles zu erledigen ist, steht Schritt für Schritt unter Ablauf.

Häufige Fragen

Was nach diesem Artikel erfahrungsgemäß noch offen bleibt.

Meist das, was in der ersten noch nicht saß. Anfahren, Schalten, Kurven und dann erste einfache Strecken mit wenig Verkehr. Wie schnell es weitergeht, entscheidet dein Fortschritt, nicht ein fester Lehrplan.

In der Regel nicht. Angefangen wird dort, wo wenig los ist. In den Verkehr geht es erst, wenn Anfahren, Schalten und Lenken sicher genug sitzen.

Eine Fahrstunde ist eine Einheit zu 45 Minuten, so steht es in der Fahrschulausbildungsordnung. Oft werden zwei Einheiten am Stück gefahren, sonst geht zu viel Zeit für Hin- und Rückweg drauf. Wie deine erste Stunde geplant ist, sagen wir dir bei der Terminabsprache.

Nein, Theorie und Praxis laufen nebeneinander her. Du musst keinen einzigen Theorieabend abwarten, bevor du dich ans Steuer setzt. Nur für die praktische Prüfung brauchst du die bestandene Theorieprüfung, bis dahin ist noch viel Zeit.

Vorgeschrieben ist nichts, in der Straßenverkehrsordnung steht kein Wort über Schuhe. Trotzdem: Wer im Flip-Flop am Pedal abrutscht, hat sich das Problem selbst gebaut. Nimm feste Schuhe mit, notfalls im Rucksack.

Während der Ausbildungsfahrt gilt rechtlich dein Fahrlehrer als Führer des Fahrzeugs. Er hat außerdem ein eigenes Pedalpaar und kann jederzeit bremsen oder kuppeln. Aus diesem Grund darfst du ohne eigene Fahrerlaubnis überhaupt fahren.

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