
Schalter
Auf dem Schaltwagen lernst du Kuppeln und Schalten von Anfang an mit. Am Ende steht ein Führerschein ohne Einschränkung, du darfst also jedes Auto fahren.

Automatik
Hier kümmerst du dich um den Verkehr, das Getriebe macht sich selbst. Vielen fällt der Einstieg damit leichter. Was danach im Führerschein steht, hängt an der Klasse.
Bereit loszulegen?
Die Voranmeldung dauert zwei Minuten und verpflichtet dich zu nichts. Wir melden uns spätestens am nächsten Werktag.
Häufige Fragen
Die sechs Fragen, die uns dazu am häufigsten gestellt werden.
Nein, umsteigen geht, solange es vor der Prüfung passiert. Wer auf Automatik lernt und trotzdem den vollwertigen Schein will, braucht mindestens zehn Fahrstunden auf einem Schaltwagen (FahrschAusbO § 5a). Danach bescheinigt dir dein Fahrlehrer die Schaltkompetenz. Sag früh Bescheid, dann planen wir die Stunden ein, statt sie hinten dranzuhängen.
Nur ohne B197. Grundsätzlich beschränkt eine Prüfungsfahrt auf Automatik deinen Führerschein auf Automatikfahrzeuge (FeV § 17a). Das ist die 78. Mit abgeschlossener Schaltausbildung nach B197 fährst du die Prüfung ebenfalls auf Automatik, der Eintrag entfällt aber. Eine bereits eingetragene 78 wirst du nur mit einer praktischen Prüfung auf einem Schaltwagen wieder los.
Nein, geprüft wird auf einem Ausbildungsfahrzeug mit Doppelbedienung: Der Sachverständige muss im Notfall eingreifen können, und dein Privatwagen hat dafür keine Pedale. Für die Klasse B schreibt die Fahrerlaubnis-Verordnung außerdem Mindestwerte vor, unter anderem eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 100 km/h (FeV Anlage 7). Du fährst die Prüfung auf dem Wagen, den du aus den Fahrstunden kennst.
Ja, die praktische Prüfung beginnt mit einer Kontrollaufgabe am Fahrzeug. Gefragt wird zum Beispiel, wie du den Reifendruck prüfst oder ob die Beleuchtung funktioniert, das gehen wir vorher gemeinsam durch. Bei den LKW-Klassen ist diese Abfahrtkontrolle sogar eine eigene Teilprüfung und wird getrennt abgenommen.
Zum Teil, ja. Ein Abschnitt der Prüfungsfahrt heißt selbstständiges Fahren: Der Sachverständige nennt ein Ziel oder eine Richtung, den Weg suchst du selbst, ohne Ansage an jeder Kreuzung. Die ganze Prüfungsfahrt der Klasse B dauert mindestens 55 Minuten, und geübt wird in denselben Straßen, in denen später geprüft wird.
Auf einer Maschine, welche die Mindestwerte aus FeV Anlage 7 erfüllt, sonst zählt die Prüfung nicht. Für die offene Klasse A sind das mindestens 595 cm³ Hubraum. Die Motorleistung muss bei mindestens 50 kW liegen. Für A1 und A2 gelten eigene, niedrigere Werte, weil die Klassen selbst begrenzt sind.
